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Aufsehenerregende moderne Architektur im Zusammenspiel mit einer historischen Burganlage gehen mit dem spannenden Projekt "Porzellanwelten Leuchtenburg" einher. Alles was bisher am Computer in zahlreichen Grundrissen und Bildern entstanden ist, wird nun Wirklichkeit. Ende März 2011 begannen die offiziellen Bauarbeiten zu diesem einmaligen Gesamtkonzept. Binnen zwei Jahren wird das Projekt, unterstützt von der Europäischen Union und dem Freistaat Thüringen umgesetzt. Die Leuchtenburg wird ihr Gesicht verändern und beeindrucken.
Die ersten Bauarbeiten beginnen am Torhaus, welches den Besucher nach dem Aufstieg begrüßt. Es wird nach über 13 Jahren Leerstand saniert und ausgebaut. Nicht nur die Verwaltung der Stiftung Leuchtenburg wird hier einziehen. Ein moderner Veranstaltungssaal für Tagungen, Wechselausstellungen, Feste und Feiern soll bereits Ende 2011 eingeweiht werden. Für besondere Einblicke im Saal werden die bisher im Depot verborgenen Schätze aus „Weißem Gold“ sorgen: Aufgereiht in illuminierten Wandverkleidungen, zeigen sie die ganze Kompetenz der Thüringer Porzellankunst aus drei Jahrhunderten. Dies sorgt für ein außergewöhnliches Raumambiente ergänzt durch eine fantastische Aussicht. Auf einer direkt angrenzenden Freiterrasse, eröffnen sich der gesamte Innenhof und das malerische Tal. Man schwebt scheinbar darüber.
Die Leuchtenburg lädt alle Interessierten ohne Ausnahme ein. Das Torhaus wird bereits unter dem Blickwinkel Behindertengerechtigkeit saniert – ein großes Vorhaben für eine Burganlage aus dem Mittelalter.
Architektonisch ist das Besucherzentrum nur eines der Highlights im Ensemble. Markant kragt es über den Vorplatz hinaus. Porzellanstrukturen stehen im Zentrum, lassen erahnen was die sieben Erlebniswelten bieten. Das Besucherzentrum wagt den Auftakt und bietet Service für die ankommenden Gäste. Shop, Café und Information konzentrieren sich hier im Inneren. Die Baumaßnahmen starteten, Anfang 2012 wird es erlebbar. Die Leuchtenburg wagt einen großen Schritt in die Zukunft mit einem überzeugenden touristischen Konzept. Der Neubau einer Technikzentrale und der Innenausbau des Logierhauses, der ehemaligen Jugendherberge, werden im Frühjahr 2012 begonnen. Die Technikzentrale wird für Besucher begehbar sein und Energie sowie Technik erlebbar machen. Das Logierhaus wird zum Zentrum der Erlebniswelten. In den Zeiten der Veränderungen und Baumaßnahmen wird es keine Einschränkungen für die Besucher geben.
Spezielle Architektur- und Baustellenführungen laden Sie ein, das einzigartige Projekt zu begleiten.
In schnellen Schritten gehen die Sanierungsarbeiten voran. Machen Sie sich ein Bild vom Geschehen!