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Aufsehenerregende moderne Architektur im Zusammenspiel mit einer historischen Burganlage geht mit dem spannenden Projekt "Porzellanwelten Leuchtenburg" einher. Alles was bisher am Computer in zahlreichen Grundrissen und Bildern entstanden ist, wird nun Wirklichkeit. Ende März 2011 begannen die offiziellen Bauarbeiten zu diesem einmaligen Gesamtkonzept. Binnen zwei Jahren wird das Projekt unterstützt von der Europäischen Union und dem Freistaat Thüringen umgesetzt. Die Leuchtenburg wird ihr Gesicht verändern und beeindrucken.
Die ersten Bauarbeiten begannen am Torhaus. Es wurde nach 15 Jahren Leerstand saniert und ausgebaut. Nicht nur die Verwaltung der Stiftung Leuchtenburg ist hier eingezogenen. Ein moderner Veranstaltungssaal für Tagungen, Wechselausstellungen, Feste und Feiern ist am 13. Januar 2012 eingeweiht worden. Für besondere porzelallanene Einblicke sorgen die bisher im Magazin der Leuchtenburg verborgenen Schätze aus „Weißem Gold“: Aufgereiht in illuminierten Schaudepots zeigen sie die ganze Kompetenz der Thüringer Porzellankunst aus drei Jahrhunderten. Dies sorgt für ein außergewöhnliches Raumambiente ergänzt durch eine fantastische Aussicht. Auf einer direkt an den Saal zukünftig angrenzenden Freiterrasse eröffnen sich der gesamte Innenhof und das malerische Tal. Man schwebt scheinbar darüber.
Die Leuchtenburg lädt alle Interessierten ohne Ausnahme ein. Das Torhaus wird bereits unter dem Blickwinkel Behindertengerechtigkeit saniert – ein großes Vorhaben für eine Burganlage aus dem Mittelalter.
Architektonisch ist das Besucherzentrum nur eines der Highlights im Ensemble. Markant kragt es über den Vorplatz hinaus. Porzellanstrukturen stehen im Zentrum, lassen erahnen was die sieben Erlebniswelten bieten. Das Besucherzentrum wagt den Auftakt und bietet Service für die ankommenden Gäste. Shop, Café und Information konzentrieren sich hier im Inneren. Unseren Gästen bietet sich her eine fantastische Aussicht in einem beeindruckenden Raum.
Die Leuchtenburg wagt einen großen Schritt in die Zukunft mit einem überzeugenden touristischen Konzept. Der Neubau einer Technikzentrale und der Innenausbau des Logierhauses, der ehemaligen Jugendherberge, haben bereits begonnen. Die Technikzentrale wird für Besucher begehbar sein und Energie sowie Technik erlebbar machen. Das Logierhaus wird zum Zentrum der Erlebniswelten. In den Zeiten der Veränderungen und Baumaßnahmen wird es keine Einschränkungen für die Besucher geben.
Spezielle Architektur- und Baustellenführungen laden Sie ein, das einzigartige Projekt zu begleiten.
In schnellen Schritten gehen die Sanierungsarbeiten voran. Machen Sie sich ein Bild vom Geschehen!