Die Burggeschichte - ein Erlebnis

Die Leuchtenburg bietet eine Vielzahl von spannenden und abwechslungsreichen Ausstellungen, die alle im Eintritt inklusive sind. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise im Wechselspiel zwischen Historie und Moderne!

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Ausstellung zur Burggeschichte in der Kapelle

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800 Jahre Buggeschichte warten darauf, erkundet und entdeckt zu werden. Sie erfahren mehr von den früheren Burgbesitzern aus dem Hause Lobdeburg, Schwarzburg und Wettin, können in die original eingerichtete Amtsstube der früheren Burgverwalter blicken und sehen den berühmten Tautenburger Mahlschatz, einen Brautschmuck aus mehreren hunderten gerollten Münzen.

Ahnengalerie der Herzöge von Sachsen-Altenburg im Rittersaal

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Von den Wänden des prunkvoll vertäfelten Rittersaals aus dem Jahr 1912 schauen ehrwürdig die Ahnen der Herzöge von Sachsen-Altenburg zum Betrachter herunter. Die Linie der früheren Burgbesitzer stammt aus dem ernestinischen Haus Wettin. Auf der Leuchtenburg selber haben diese noblen Damen und Herren allerdings nie residiert. Sie setzten Amtmänner ein, die in ihrem Namen die Region verwalteten und Steuern einzogen.

Mittelalterliche Gerichtsbarkeit im Marterturm mit sprechenden Steinen

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Im Marterturm erwartet den Gast eine spannende Ausstellung zur mittelalterlichen Gerichtsbarkeit. Der ehemalige Wehrturm wurde ab 1540 zum Gefängnis umgebaut. Untertanen des Amtes Leuchtenburg sperrte man hier bei Vergehen im lichtleeren Untergeschoss ein. Manche nur für einen Tag und eine Nacht, viele aber für Monate und Jahre. Sprechende Steine an den Turminnenwänden berichten vom Schicksal der Häftlinge.

Von Dieben, Mördern und Geisteskranken – Zuchthausausstellung im Münzturm

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Im Münzturm kann eine Ausstellung zur Nutzung der Leuchtenburg als Zucht-, Armen- und Irrenhaus besichtigt werden. Von 1724 bis 1871 waren über 5.200 Menschen auf der Burg inhaftiert. Originale, einst von den Häftlingen gefertigte Puppenteile aus Porzellan und Spielzeugpferde aus Pappmaschee geben einen Einblick in den Arbeitsalltag der Häftlinge. Wer nachempfinden möchte, wie sich die schweren Ketten an Füßen und Armen anfühlten, kann einen Selbstversuch wagen.

Schaubaustelle Luchtinburgk und Kräutergarten

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Der hintere Burghof ist geprägt vom mittelalterlichen Burgleben. Entdecken Sie den alten Kräutergarten und lernen in unserer Schaubaustelle „Luchtinburgk“, welche handwerklichen Techniken das Bauen im Mittelalter prägten.

80 m tiefer Burgbrunnen mit Tretrad und Häftlingsgeschichte

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Mit 80 m Tiefe gehört der Leuchtenburger Brunnen zu den tiefsten in Thüringen. 1552/53 wurde er von Saalfelder Bergleuten ausgeschachtet. Zur Zuchthauszeit mussten zwei Häftlinge täglich im Tretrad arbeiten, um für genügend Wasser in der Anstalt zu sorgen. Mindestens zwei Sträflinge zogen dieser schweren Arbeit den Freitod durch einen Sturz in den Brunnen vor, was der Film im Brunnenmuseum zeigt. Im Tretrad kann man am eigenen Leibe erfahren, wie mühsam es war, das Wasser nach oben zu bringen.

Vom Weinbau im Saaletal

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Begeben Sie sich im Weinkeller auf die traditionellen Spuren des Weinanbaus, der vom 12. bis 16. Jh. die Region prägte. Die Reben fanden hier durch die Wärme speichernden Kalkhänge besonders günstige Klimabedingungen. Im Gebiet um die Leuchtenburg sind um das Jahr 1500 mehr als 1.000 Hektar Weinbaufläche bezeugt. Auch direkt am steilen Südhang der Burganlage wurde Wein angebaut. Seit dem Jahr 2000 wachsen an der Leuchtenburg wieder Reben der Sorten Weißer Gutedel und Blauer Portugieser.

Panoramablick vom Bergfried und Türmerstube

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Erklimmt man die 151 hölzernen Stufen des Bergfriedes, kann man auf halber Strecke das Uhrwerk der alten Turmuhr mit einem langen Schacht für die steinernen Gewichte bestaunen. Oben angekommen, wird man mit einem traumhaften Panoramablick belohnt. Entdecken Sie auch die alte Türmerstube, die noch bis zum Jahr 1871 ständig bewohnt war. Der Türmer hatte nach Feuer und fliehenden Häftlingen Ausschau zu halten und gab im Alarmfall mit einer Kanone Warnschüsse ab.

Panoramaweg um die Burg

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Als Abschluss der Besichtigung sollte man den Rundgang entlang der äußeren Burgmauer auf dem Panoramaweg fortsetzen. Neben einmaligen Ausblicken kann man hier den wehrhaften Charakter der Leuchtenburg mit ihren massiven Türmen und doppelten, mit Schießscharten bestückten Mauern, besonders gut überblicken. Im Sommer weiden am Burghang unsere Schafe und Ziegen.