6. Ökumenischer Kreuzweg zur Leuchtenburg

Ökumenischer Kreuzweg zur Leuchtenburg

Am Vormittag des Karfreitags ist es ganz still auf der Leuchtenburg. Feine Gesänge und Gebete sind von weitem zu hören. Am 18. April um 11 Uhr beginnt der in der Region einmalige liturgische Kreuzweg an der Kirche in Seitenroda. An insgesamt sieben Stationen - über den Weinberg bis hoch zur Leuchtenburg - wird dem letzten Leidensweg Jesu Christi bis zu seinem Tod am Kreuz gedacht. Den Abschluss bildet ein feierlicher Freiluftgottesdienst im Burghof am Fuße eines schlichten Holzkreuzes.

Veranstaltet und vorbereitet wird der Kreuzweg gemeinsam von den Kirchgemeinden um die Leuchtenburg. Begleitet wird der Kreuzweg von Taizéliedern. Bekannt und berühmt geworden sind diese aus dem französischen Taizé. Die dort ausgerichteten ökumenischen Jugendtreffen ziehen jährlich mehr als 200.000 Besucher vieler Nationalitäten und Konfessionen an. Die Lieder bestehen meistens nur aus einer einzigen Strophe, die mehrfach wiederholt sehr eingängig sind. Als gesungene Bibelzitate oder Glaubensaussagen geben sie dem Weg eine ganz besondere Atmosphäre.

Der Kreuzweg ist eine von insgesamt drei Aktionen im Jahr, die die Stiftung Leuchtenburg gemeinsam mit den Kirchgemeinden in der Region Kahla bereits seit fünf Jahren veranstaltet. Gemeinsames Ziel ist es, die Leuchtenburg wieder als Ort der Kirche zu etablieren.

Die Leuchtenburg ist über die Autobahn A4, Abfahrt Jena-Göschwitz, erreichbar. Weiter auf der B88 bis Kahla, dann der Beschilderung zur Leuchtenburg folgen. Oder über Hermsdorfer Kreuz, A4, Abfahrt Stadtroda über Stadtroda und dann direkt bis zur Burg.