Event Leuchtenburg

Neue Wege zur Musik

Uhr

Welt-Premiere: Wie klingt Porzellan?
Kompositionsprofessor der Harvard-Universität gibt Debut in der Porzellankirche der Leuchtenburg

Kann man mit Porzellanklängen eigentlich Musik machen? Der aus Weimar stammende und seit 2004 an der Harvard-University in Boston wirkende Kompositionsprofessor Hans Tutschku (*1966) ist fest davon überzeugt. Gemeinsam mit dem „Ensemble für intiutive Musik Weimar“ (EFIM) schafft er ein neues Werk für die Porzellankirche auf der Leuchtenburg. Am 24. Juni 2018 findet die Uraufführung um 19 Uhr statt.

Der Direktor des Studios für elektroakustische Musik an der amerikanischen Elite-Universität, der bereits in 40 Ländern zu Konzerten und Kursen zu Gast war, ist ein weltweit geschätzter Experte für Live-Elektronik. Bei seinen Tourneen interessiert er sich für sogenannte „Soundscapes“ – „Klangschaften“ aus der natürlichen und technischen Umwelt, die er aufzeichnet und weiterverarbeitet. Diese „akustischen Ansichtskarten“ können die Atmosphäre eines Ortes spiegeln.

An der Porzellankirche fasziniert ihn vor allem die künstlerische Gestaltung durch den Architekten Michael J. Brown (Los Angeles). Durch die 30 deckenhohen Porzellanlamellen ist nicht nur optisch ein neuer Raum geschaffen, diesem will er mit einem mehrkanaligen Sound begegnen. In seinem Archiv befinden sich Porzellanklänge, die er unter anderem in der Schweiz aufgenommen hat. Das Besondere der Aufführung besteht darin, dass die Solinstrumente Trompete/Flügelhorn, Violoncello und auch die Orgel in einen Dialog mit den Porzellanklängen treten werden. Ein Klang-Reise, die die Fantasie der Zuhörer herausfordern und beflügeln soll.

Das Konzert findet im Rahmen der Reihe „Neue Wege zur Musik – Wege zur Neuen Musik“ statt, die von den Klang Projekten Weimar gestaltet und von der Thüringer Staatskanzlei gefördert wird.

Sichern Sie sich hier Ihre Tickets!

Musik auf der Leuchtenburg

Ort: Porzellankirche

Zurück